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  • Wiederbelebung nach sechs Stunden ohne eigenen Herzschlag

    In Spanien haben Ärztinnen und Ärzte eine Frau nach mehr als sechs Stunden ohne eigenen Herzschlag ins Leben zurückgeholt. Die 34-jährige Britin hatte Anfang November beim Wandern in den spanischen Pyrenäen einen Herzstillstand erlitten, teilte das Universitätskrankenhaus Vall d'Hebron in Barcelona mit. Die Frau konnte gerettet werden, weil eine starke Unterkühlung zerstörerische Prozesse in ihrem Gehirn verzögert hatte.

  • Obdachlose besonders häufig von Schädel-Hirn-Trauma betroffen

    Laut Ergebnis einer umfangreichen Meta-Analyse erleiden über die Hälfte aller Obdachlosen in Ländern mit hohem Einkommen ein Schädel-Hirn-Trauma. Die aktuellen Forschungsergebnisse lassen dabei ein besonders gravierendes Problem erkennen: Das erlittene Schädel-Hirn-Trauma fällt bei 25 Prozent der Obdachlosen sogar mäßig bis schwer aus.

  • Teilbereich des Gehirns verkleinert sich bei extremen Umweltbedingungen

    Am Beispiel einer Polarexpedition haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung die Effekte von sozialer Isolation und extremen Umweltbedingungen auf das Gehirn untersucht. Sie fanden Veränderungen im Gyrus dentatus.

  • Anatomie entscheidend bei elektrischer Hirnstimulation

    Eine Studie der Universität Oldenburg zeigt, dass individuelle anatomische Unterschiede eine große Rolle dabei spielen, wie elektrische Hirnstimulation wirkt.

  • Endogene Retroviren beeinflussen Gedächtnis

    Bis zu 40% des menschlichen Genoms sind Retrotransposons. Unter diesen finden sich auch Sequenzen, die retroviralen Partikeln nicht unähnlich sind: endogene Retroviren (ERV). Deren mögliche Rolle in der Entstehung von Demenzerkrankungen stand nun unlängst im Fokus einer neuen Arbeit im Mausmodell.

  • Schwimmfähigkeiten bei Tiefer Hirnstimulation beeinträchtigt

    Eine eigentlich äußerst hilfreiche Therapie bei Parkinson kann nach einer Studie die Fähigkeit zum Schwimmen drastisch beeinträchtigen. Forscherinnen und Forscher des Universitätskrankenhauses Zürich haben mehrere entsprechende Fälle dokumentiert.

  • Manipulation des Konsumverhaltens durch bestimmte Düfte

    In einer Studie haben WirtschaftswissenschaftlerInnen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg nachgewiesen, dass Konsumentinnen und Konsumenten eher teure Luxusprodukte kaufen, wenn sie warmen Düften wie Zimt, Vanille oder Karamell ausgesetzt sind.

  • Aktivierung von Opioidrezeptoren aufgedeckt

    Forscherinnen und Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Shanghai, Brüssel, Kanada und den USA den Bindemechanismus eines wichtigen Schmerzrezeptors aufgeklärt. Die Ergebnisse erleichtern die Entwicklung neuer Wirkstoffe.

  • mRNA zeigt große Wirkung bei herediäterer spastischer Spinalparalyse

    Tübinger Hirnforscherinnen und Hirnforscher haben einen neuen Ansatz zur Behandlung der hereditären spastischen Spinalparalyse (HSP) entwickelt. Eine Gentherapie soll die seltene neurologische Erbkrankheit direkt am Ort ihrer Entstehung behandeln.

  • Wie Meditation das Gehirn strukturell verändern kann

    Achtsamkeitstechniken können das Gehirn buchstäblich umformen. Neurowissenschaftler konnten u. a. bereits nach kurzer Praxis höhere MRT-basierte Kortexdicken in wichtigen Hirnarealen nachweisen.

  • Stress und hoher Blutdruck durch "Last Christmas"?

    Die Kundschaft kann schnell davon laufen, wenn beim Weihnachtseinkauf zum fünften Mal "Last Christmas" gespielt wird. Verkäuferinnen und Verkäufer dagegen müssen die Musik in Dauerbeschallung ertragen, was bisher aber kaum Beachtung findet.

  • Epilepsie: Keine wertvolle Zeit verschwenden

    Eine Epilepsie bricht meist früh in das Leben der Betroffenen ein: Rund drei von vier Patientinnen und Patienten leiden schon in ihrer Kindheit an den wiederkehrenden epileptischen Anfällen. Durch eine Operation können rund zwei Drittel der jugendlichen Betroffenen dauerhaft anfallsfrei werden, bei Erwachsenen immerhin noch 58 Prozent.

  • Die Relativität der Zeitwahrnehmung

    Zeit ist nicht gleich Zeit: Ein Forscher der US-amerikanischen Duke University befasste sich im Rahmen einer Studie mit der Frage, warum sich die Wahrnehmung der Zeit im Laufe des Lebens so stark verändert. Als Grund hierfür erkennt er verschiedene physikalische Grundlagen, die dem menschlichen Alterungsprozess geschuldet sind.

  • Kälte und Salzlösung bei Herzstillstand

    Setzt ein Herz aus, ist die Zeit knapp. Mit jeder Sekunde Sauerstoffmangel drohen dem Hirn mehr Schäden. Mit Kühlung lässt sich der Verfall verzögern. US-Medizinerinnen und -Mediziner erproben das bei Verletzten, die nur noch eine Überlebenschance von weniger als fünf Prozent haben.