Höhere Level körperlicher Aktivität sind unabhängig vom Alter mit signifikant besserer Exekutiv- und Gedächtnisfunktion assoziiert. Hier besteht viel ungenutztes Potenzial als Intervention im Bildungsumfeld oder bei älteren Menschen.
Etwas mehr Salz im Essen ist vielleicht gar nicht so schädlich wie gedacht. Einer neuen Auswertung der PURE-Studie zufolge scheint eine tägliche Salzmenge mit bis zu fünf Gramm Natrium – was rund zweieinhalb Teelöffeln Speisesalz entspricht – unbedenklich zu sein.
Der Erfolg einer Behandlung misst sich typischerweise an der klinischen Wirksamkeit. Patient Reported Outcomes hingegen bestehen aus Daten, die von den Patientinnen und Patienten selbst bereitgestellt werden.
Der E-Sport - das wettbewerbsmäßige Zocken bei Computerspielen gilt als großer Trend unter Jugendlichen. Aber wer sind diese E-Sportler eigentlich? Und leben sie gesund? Eine Befragung der Deutschen Sporthochschule wirft ein Schlaglicht auf die Szene.
Frau Dr. Lubna Halimeh arbeitete als Assistenzärztin in der Viszeralchirurgie. Aktuell befindet sich die gebürtige Syrerin in Mutterschutz. Über ihren Wechsel in die Allgemeinmedizin des niedergelassenen Bereichs berichtet sie im esanum Interview.
Anpassungsfähigkeit und Fruchtbarkeit gepaart mit einer Neugierde für das Unbekannte. Doch schon der frühe Mensch hatte wohl ein offenes Herz für seine "Mitmenschen". So finden sich Spuren des Neandertalers, des Denisova-Menschen und eines dritten Unbekannten in unseren Genen.
ForscherInnen ist es erstmals gelungen, künstliche Zellverbände zu erzeugen, die sogar miteinander kommunizieren können. Die durch Fettmembranen getrennten Zellen können kleine chemische Signalmoleküle austauschen und dabei komplexere Reaktionen wie die Herstellung von RNA oder Eiweißen auslösen.
Winzig und wartungsfrei: Nukleare Minibatterien sind in der Technik vielseitig einsetzbar. Doch Wissenschaftler erwägen, die strahlenden Energiequellen auch im menschlichen Körper zu verwenden.
Steigt die wöchentliche Arbeitszeit auch nur um eine Stunde, kann das den Menschen zu schaffen machen. Dieser kleine Anstieg reicht aus, damit Beschäftigte im öffentlichen Dienst die eigene Gesundheit schlechter bewerten und deutlich häufiger zum Arzt gehen.
Scheidungskinder leiden nach Datenerhebungen der Kaufmännischen Krankenkasse KKH häufiger unter Stress-Symptomen als ihre Altersgefährten in intakten Familien.
Diagnostik und Therapie von Krebs, der sich in immer differenziertere Einzelerkrankungen mit ganz spezifischen Merkmalen aufspalten lässt, befinden sich derzeit ganz grundlegend im Wandel. Immer wichtiger wird hierfür die Molekulardiagnostik als Teil einer zunehmend personalisierten Medizin.
Interview mit Anna Barbara Sum, Mitgründerin des Vereins Junge Helden, über die Aufklärung Jugendlicher zur Organspende und Vorteile der Widerspruchslösung.
Viele Eltern mit unerfülltem Kinderwunsch haben die Sorgen, ihr Baby durch eine künstliche Befruchtung einem erhöhten Risiko auszusetzen. Diese Kinder haben zwar ein höheres Risiko, doch die Art der Befruchtung trägt daran keine Schuld, sagen Rostocker Forscher.
Was passiert eigentlich mit Nanopartikeln aus der Nahrung? Nun, sie binden im Darm an dort lebende Mikroorganismen und beeinflussen deren Lebenszyklus, so eine aktuelle Studie aus Mainz. Die Ergebnisse dieser Arbeit könnten zukünftig u. a. der Entwicklung neuer "probiotischer Nanopartikel" dienen.