In der Corona-Krise haben die Menschen in Deutschland weniger Alkohol getrunken als zuvor - gleichzeitig aber mehr geraucht. Pro Kopf wurden laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr 86,9 Liter Bier getrunken, das waren 5 Liter weniger als im Jahr 2019.
Sozioökonomische Benachteiligung im Laufe des Lebens geht mit einer niedrigeren Lungenfunktion einher und ist prädiktiv für eine signifikante Anzahl von Jahren mit Lungenfunktionsverlust im Erwachsenen- und höheren Alter.
Manche Raucher befürchten, dass ein Rauchstopp sie psychisch in den Keller schicken könnte. Ein Cochrane-Review deutet allerdings darauf hin, dass das Gegenteil zutrifft.
Mehr als 20 Zigaretten am Tag können die Sehkraft deutlich beschädigen. Zu diesem Ergebnis kam die Studie eines amerikanischen Forschungsteams.
Eine große Studie liefert die bislang stärkste Evidenz dafür, dass kurze Telomere mit einem höheren Risiko für IPF einher gehen.
Zwei von drei COPD-Patienten machen laut einer aktuellen Studie grobe Fehler bei der Anwendung ihrer Inhalativa. Die Fehlerquote steigt dabei mit der Anzahl gleichzeitig verordneter unterschiedlicher Systeme.
Die Inhalation von intakter langkettiger Hyaluronsäure könnte sich positiv auf die Behandlung einer schweren akuten Verschlechterung (Exazerbation) der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD auswirken.
Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover und des Deutschen Zentrums für Lungenforschung haben erstmals die bakterielle Besiedelung der Lunge bei gesunden und bei Kindern mit Mukoviszidose (cystische Fibrose) verglichen und Erkenntnisse über die Entwicklung eines gesundes Mikrobioms der Lunge erhalten.
Die Dichte sensorischer Nerven im Atemwegsepithel ist bei Menschen mit chronischem Husten erhöht, was darauf hindeutet, dass Neuroplastizität zur Hustenüberempfindlichkeit beiträgt.
Ein erheblicher Teil vorzeitiger Todesfälle könnte jährlich durch eine Senkung der Luftverschmutzung verhindert werden. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle europäische Studie.
In Zeiten der Impfstoffknappheit ist es entscheidend, schwere COVID-19-Fälle so gut wie möglich zu reduzieren. Einen entscheidenden Beitrag hierzu könnte das Steroid Budesonid leisten. Laut einer Vorstudie der Universität Oxford könnte der Arzneistoff das relative Risiko, eine dringende Behandlung oder einen Krankenhausaufenthalt zu benötigen, um 90 Prozent reduzieren.
Bei der Erzeugung von Sprache sind unsere oberen Atemwege, die Lungen und das Zwerchfell beteiligt. Ein Team von Ärzten und Entwicklern hat daraus ein analytisches Screeningtool konzipiert.
PCD (Primäre Ciliäre Dyskinesie) ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung der Atemwege, deren Erforschung auch dadurch erschwert wird, dass meist nur wenig Zellmaterial zur Verfügung steht. Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat nun neue Wege gefunden, um diesen Engpass zu beseitigen.
In einer Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift "Journal of Clinical Medicine" haben Forschende die neuesten Erkenntnisse und das aktuelle Wissen über die Behandlung von Sarkoidose zusammengefasst. Außerdem machen sie Vorschläge, wie Patientinnen und Patienten bestmöglich medizinisch betreut werden sollten.