Was schlecht für das Herz ist, scheint auch schlecht für das Gehirn zu sein. Das Level körperlicher Aktivität ist positiv mit der Intaktheit der weißen Substanz und kognitiver Leistungsfähigkeit assoziiert.
Eine neue Studie aus Kanada zeigt, dass das Risiko für einen Myokardinfarkt während einer Grippeerkrankung 6-fach erhöht ist. Sie unterstreicht den Zusammenhang zwischen akuten Infektionen und kardiovaskulären Ereignissen und sollte Anlass dazu geben, insbesondere ältere Menschen und Risikopatienten zur Grippeschutzimpfung zu ermutigen.
Viele Männer mit Bluthochdruck leiden unter einer erektilen Dysfunktion. Sie wird anders als häufig angenommen, im Allgemeinen nicht durch die Medikamente ausgelöst.
Menschen, die als Kind oder Jugendliche an Krebs erkrankt waren, haben als Erwachsene ein erhöhtes Risiko, hohen Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen zu entwickeln. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist fast zweifach erhöht.
Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie fordern die Politik auf, die Fernüberwachung schwer kranker Herzpatienten zu ermöglichen
Mit der Verfügbarkeit der neuen PCSK9-Inhibitoren Alirocumab und Evolocumab können LDL-Werte erstmals auf unter 20 mg/dl gesenkt werden. Welchen Vorteil haben derartig niedrige Werte? Werden Patienten gefährdet? Eine neue Studie gibt Aufschluss.
Lassen sich NOACs auch bei Krebspatienten zur VTE-Prophlaxe sicher anwenden? Zwei aktuelle Studien deuten an, dass NOACs im Vergleich mit dem standardmäßig eingesetzten Heparin eine bessere Prophylaxe versprechen.
Splanchnische Venenthrombosen (SVT) sind eine schwer zu behandelnde VTE-Manifestation. Rivaroxban könnte eine Therapieoption sein, vor allem dann, wenn es frühzeitig gegeben wird, erklärte Prof. Dr. Jan Beyer-Westendorf in einer Oral Communication Sitzung auf der GTH in Wien.
Das enorme Potenzial von RNA-basierten Therapien stellte Prof. Dr. Stefanie Dimmeler vom Institut für kardiovaskuläre Regeneration in Frankfurt/Main in ihrem Vortrag auf der GTH in Wien vor.
Ein Medikament, das zur Behandlung der häufig vorkommenden Hautkrankheit Psoriasis verwendet wird, könnte helfen, das Herz zu schützen. Eine neue Studie zeigt, dass das Medikament Entzündungen der Aorta reduzieren kann, welche ein Hauptrisikofaktor für nachfolgende Herzkreislauferkrankungen sind.
Heidelberger Mediziner haben mit der Untersuchung eines speziellen Zweiporendomänen-(K2P)-Kaliumkanals im Herzen von Patienten mit unterschiedlich stark eingeschränkter Pumpfunktion der linken Herzkammer und mit Vorhofflimmern einen Ansatz für die Entwicklung neuer wirksamerer Rhythmusmedikamente entdeckt.
Eine Kombinationstherapie mit Aspirin und niedrigdosiertem Rivaroxaban scheint in der Sekundärprävention kardiovaskulärer Ereignisse effektiver zu wirken als eine Aspirin-Monotherapie. Dies zeigt die jüngst im Lancet vorgestellte Studie. Zwar traten vermehrt gastrointestinale Blutungen auf, jedoch war die Gesamtmortalität geringer.
Eine arterielle Hypertonie entsteht oft, weil die Nebennierenrinde zu viel Aldosteron herstellt. Eine Ursache für die Überproduktion dieses Hormons ist ein veränderter Chloridkanal in den Zellen der Nebennierenrinde. Dahinter steckt eine Mutation im Gen CLCN2, das die Bauanleitung für den Kanal enthält.
Auf dem letzten Kardiologie-Kongress der American Heart Association (AHA) wurden neue Hochdruck-Leitlinien vorgestellt. Seitdem gelten in den USA bereits Werte ab 120/80 mmHg als erhöht.