Wer mehr Patienten behandelt als die Fallzahlgrenze erlaubt, dessen Honorar wird auf bis zu 10 Prozent gekürzt. Dr. Ilka Enger erklärt, warum Praxen am Nachwuchsmangel sterben und weshalb die Politik Ärzte und Apotheker gegeneinander ausspielt.
Welche Therapie ist beim metastasierten Urothelkarzinom heute Standard, und was ändert sich beim muskelinvasiven Blasenkarzinom rund um die Operation? PD Dr. Philipp Ivanyi erklärt, worauf er bei der Therapiewahl achtet und welche Nebenwirkungen früh im Blick bleiben sollten.
Welche Biomarker bestimmen die Erstlinientherapie beim fortgeschrittenen Magenkarzinom? Prof. Christoph Roderburg erklärt, wie er bei Claudin-18.2- und PD-L1-Positivität entscheidet, warum er die Marker vor Therapiebeginn testet und welche Neuerung ihn beschäftigt.
Für ein Folgerezept ohne Arztkontakt zahlt die KV exakt 1,58 Euro, und davon lässt sich kein Praxisteam bezahlen. Hausärztin Dr. Susanne Bublitz erklärt in ihrer esanum-Kolumne, warum sie in der HZV besser arbeitet und weshalb die Politik darauf aufbauen sollte.
Die diabetologische Versorgung gerät zunehmend unter Druck: Fachkräftemangel, fehlende Praxisnachfolger, der Rückzug stationärer Strukturen. Dr. Iris Dötsch beschreibt, was sie in ihrer Schwerpunktpraxis bereits beobachtet – und welche Fragen die Politik beantworten muss.
Etwa 50 Untersuchungen braucht es, bis Berufsanfänger die Koronarangiografie eigenständig durchführen, sicher werden sie ab rund 300. PD Dr. Muhammed Gerçek (Bad Oeynhausen) nennt Tipps zu Mentoring, Druckkurve und Supervision.
Prof. Dr. Gerhard Hindricks (Charité) zeigt, welche Anwendungen künstlicher Intelligenz im Klinikalltag bereits laufen, wie auch kleinere Häuser einsteigen und warum die Haftung offen ist.
Prof. Dr. Felix Hohendanner (Charité) erläutert, warum KI im Elektrophysiologie-Labor Signalanalyse und Ablation bei Vorhofflimmern unterstützt, aber nicht ersetzt, weshalb die Nachsorge unverändert bleibt und wann stille Episoden keine Therapieänderung erfordern.
Prof. Dr. Oliver Weingärtner (Jena) sieht einen therapeutischen Umbruch: Aprocitentan, Aldosteronsynthase-Hemmer und die siRNA Zilebesiran erweitern die Optionen bei resistenter Hypertonie.
Prof. Dr. Tanja Rudolph (Bad Oeynhausen) erläutert, wann bei Frauen die Koronarangiografie allein nicht reicht, warum Symptome oft zu spät eingeordnet werden und welche Risikofaktoren in der Prävention fehlen.
Die klassischen Warnzeichen der kardialen Transthyretin-Amyloidose stammen aus Männerkohorten. Dr. Julia Kirsten Vogel erklärt im Video, warum bei Frauen eine fehlende Hypertrophie nicht beruhigen darf.
Nicht die Technik rettet Leben, sondern der Betreuungspfad: Prof. Friedrich Köhler erklärt im Video-Interview, welche Herzinsuffizienz-Patienten von Telemonitoring profitieren und was Praxen dafür brauchen.
KI stellt die Diagnose, der Arzt unterschreibt? Prof. Renate Bonin-Schnabel widerspricht im Video-Interview und erklärt, warum KI-Risikoscores für Vorhofflimmern noch keine Antikoagulation begründen.
Jung, beschwerdefrei, persistierendes Vorhofflimmern: Abwarten oder abladieren? Im Pro-und-Contra-Format vertritt Elektrophysiologin PD Dr. Melanie Gunawardene klar die Pro-Seite. Ihre Argumente im Video.