Die Zukunft der Dermatologie entscheidet sich nicht an der GOÄ. Dr. Ralph von Kiedrowski erklärt, warum jetzt ganz andere Fragen wichtiger sind.
Wann ist eine Akne-Therapie wirksam – und wann sollte sie angepasst werden? Dr. Antonia Pennitz erklärt, warum die neue Leitlinie auf klare Kontrollzeitpunkte setzt und Antibiotika konsequenter begrenzt.
Wie betreibe ich meine dermatologische Praxis wirtschaftlich, wenn sich Vergütung, Versorgungsstrukturen und Digitalisierung gleichzeitig verändern? Prof. Julia Welzel zeigt auf, dass es zwar kein Patentrezept, aber sehr wohl Lösungen gibt.
Stress, Rückzug oder Stigmatisierung gehören für viele Menschen mit Ekzemen zum Alltag. Prof. Uwe Gieler erklärt, wie Dermatologen psychische Belastungen sensibel ansprechen können – ohne die Hauterkrankung vorschnell psychologisch zu erklären.
Die gesamte Diagnostik der Insektengiftallergie hängt an einer einzigen Angabe: welches Insekt gestochen hat. Prof. Thilo Jakob erklärt, wie fehleranfällig diese Angabe in der Praxis tatsächlich ist – und mit welchem einfachen Kniff sich das absichern lässt.
"Adhärenz" soll die alte "Compliance"-Haltung ablösen – Prof. Eva Peters zeigt, warum der Begriffswechsel allein oft nicht ausreicht. Sie erklärt, woran sich das im Sprechzimmer bemerkbar macht und wie es besser gelingt.
IT-Experten fanden bislang keine korrekt abgesicherte Praxis – auch die von Dr. Ilka Enger nicht. In ihrer neuen Kolumne schildert sie, was der Sicherheitstest bei ihr aufdeckte, warum die TI längst nicht so sicher ist wie behauptet, und wie Kolleginnen und Kollegen den Check jetzt kostenlos nutzen können.
Wer auf der Intensivstation arbeitet, rettet täglich Leben – und zahlt dafür einen hohen persönlichen Preis. Warum dieser Beruf strukturell krank macht und was sich dringend ändern müsste.
Der Einsatz von KI senkte in einer schwedischen Studie den Aufwand für die Mammographie-Befundung um 44 %. Prof. Hirsch zeigte beim DGIM-Kongress weitere KI-Einsatzfelder in der Medizin.
Die diabetische Ketoazidose (DKA) ist lebensbedrohlich und kann bei Typ-1- wie Typ-2-Diabetikern tödlich enden. Da Typ-2-Diabetiker eine DKA auch ohne ausgeprägte Hyperglykämie entwickeln können, ist die Kenntnis der Diagnosekriterien im klinischen Alltag entscheidend.
Komplexere Patienten, höhere Arbeitsdichte, mehr Verantwortung: Warum die ersten Monate in der Kardiologie heute besonders herausfordernd sind.
Neue Risikotools und kommende Lp(a)-senkende Therapien verändern die Prävention bei Diabetes spürbar. Dr. Julia Brandts erklärt, warum viele Hochrisikopatienten noch immer untertherapiert sind.
AID-Systeme erreichen heute beeindruckende Therapieergebnisse. Doch welche Patienten profitieren künftig eher von Hightech – und für wen könnte ein Betazell-Ersatz die bessere Option sein?
Normale BMI-Werte, unauffälliger HbA1c – und trotzdem bereits metabolische Dysfunktion? Prof. Susanna Hofmann erklärt, warum intramuskuläres Fett und geschlechtsspezifische Unterschiede die Diabetologie verändern könnten.