Sieben Fachgesellschaften haben an der neuen konsensbasierten Leitlinie Diabetes im Alter zusammen gearbeitet. Herausgekommen sind nützliche Handlungsempfehlungen für alle älteren Patientengruppen.
Prof. Dr. Bernhard Kulzer, Diabeteszentrum Mergentheim, stellt auf dem Diabetes-Kongress das weltweit erste evaluierte Schulungsprogramm INPUT für die Insulinpumpen-Therapie vor.
Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes-Hilfe, erläutert im esanum-Interview Ziele und Wege der gerade ins Leben gerufenen Diabetes-Bewegung.
Im Interview spricht Frau Dr. Laupert-Deick über Ernährungsgewohnheiten, Diabetes und Hilfsmittel in der Ernährungsberatung. Die Ernährungsberaterin arbeitet seit über 20 Jahren in eigener Praxis und ist u.a. an der Konzeption von Arbeitsmaterialien für das Bundeszentrum für Ernährung beteiligt, die auch in der kulturspezifischen Ernährungsberatung Verwendung finden.
Das Thema Migration und der Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund ist nach wie vor ein großes Thema. Kultur und Stereotype von Migranten stellen medizinisches Personal vor sozio-kulturelle Herausforderungen.
Bei Diabetikern mit einem diabetischen Fuß-Syndrom (DFS) sterben 60 Prozent aller Patienten innerhalb von fünf Jahren nach einer Amputation. Da die Mortalitätsrate bei Majoramputationen hoch bleibt und die Anzahl der Patienten steigt, sind Studien zur Wundheilung wichtiger als je zuvor.
In verschiedenen Symposien auf dem Diabetes-Kongress stellen DZD-Forschende aktuelle Highlights ihrer Arbeit vor. Ein Schwerpunkt sind neue Ansätze, um Typ-1- und Typ-2-Diabetes zu verhindern.
Professor Dr. med. Andreas Pfeiffer erläuterte im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz zum Diabetes Kongress am Donnerstag, den 3. Mai 2018, in Berlin die neuesten Belege wissenschaftlicher Grundlagen der Stoffwechselschäden durch Zucker.
"Gemeinsam in die Zukunft" – beim Diabetes Kongress gilt dieses Motto einmal im Jahr, auf esanum.de täglich.
Welche Ernährungsmodelle möglicherweise Vorteile gegenüber anderen haben, diskutieren rund 6.000 Fachleute vom 9. bis 12. Mai 2018 auf dem Diabetes-Kongress in Berlin. Unter anderem stellen Experten neue Studienergebnisse zur Frage "Low Carb oder Low Fat?" vor.
Das Allan-Herndon-Dudley-Syndrom ist eine seltene und schwerwiegende Erkrankung, von der ausschließlich Männer betroffen sind. Bislang gibt es keine etablierte Therapie.
Biologisch ältere, multimorbide Menschen mit Diabetes benötigen spezielle Vorgehensweisen bei Zielplanung, Allgemeinmaßnahmen und Pharmakotherapie. Eine intensive Blutzuckersenkung wie bei jüngeren Betroffenen ist bei vielen Senioren nicht mehr sinnvoll.
Bluthochdruck, abdominelle Fettleibigkeit, Mikroalbuminurie, Dyslipidämie, Hyperurkämie, obstruktive Schlaf-Apnoe oder Insulinresistenz sind charakteristisch für das Metabolische Syndrom. Doch wir müssen weg von den isolierten Risikofaktoren, sagt Prof. Dr. Stefan Jakob beim Internistenkongress in Mannheim.
Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist nach Schätzungen mit Helicobacter pylori (H pylori) infiziert. Wenn die H.-Seropositivität in irgendeiner Weise mit dem Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes zusammenhängt, hätte das somit weitreichende Folgen. Jetzt wurde die mögliche Assoziation zwischen Magenkeim und Diabetes im Rahmen einer großen prospektiven Kohortenstudie aus China untersucht.