Im Hinblick auf den Lebensstil holt uns bzw. unsere Patienten die Trägheit der Vergangenheit ein. Umgekehrt gilt: Wer heute aktiv wird, verbessert sein metabolisches Karma in der Zukunft.
Klagen Patienten mit einem langjährigen Typ-2-Diabetes über akute Schmerzen und Schwellungen vor allem im Bereich der Beinmuskulatur, sollten Sie auch an die Möglichkeit einer diabetischen Myonekrose denken. Die relativ seltene Diabeteskomplikation tritt vor allem bei einem langjährigen, schlecht kontrollierten Diabetes auf.
Die Risikofaktoren im Zaum zu halten, ist eine lebenswichtige Angelegenheit für Patienten mit Typ-2-Diabetes. Therapeutische Trägheit scheint allerdings ein relevantes Problem zu sein.
Bereits im Kindesalter sollte die Hypercholesterinämie therapiert werden, um das Herz-Kreislauf-Risiko zu verringern. Kinder mit genetischer Prädisposition, Stoffwechselerkrankungen oder krankhaftem Übergewicht (Adipositas) sollten zumindest einen Cholesterin- und Lipid-Check bekommen.
Übergewicht und Adipositas sind bereits im frühen Kindesalter assoziiert mit ausgeprägten metabolischen Alterationen, Endotheldysfunktionen, pathologischen Intima-Media-Dicken und eingeschränkter regenerativer Kapazität zirkulierender Progenitorzellen.
Gute Nachricht für übergewichtige Männer: Wollen sie ernsthaft abnehmen, scheint ihnen das bei gleicher Kalorienrestriktion besser zu gelingen als Frauen. Dies konnten internationale Wissenschaftler in einer multinationalen Studie mit mehr als 2.000 übergewichtigen Probanden zeigen.
Die S3-Leitlinie "Therapie des Typ-1-Diabetes" wurde im Frühjahr neu aufgelegt. Haben Sie sich die Neufassung schon angeschaut?
Ob in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit: ständige Überforderung und Überreizung können den Körper unter chronischen Stress setzen. Wenn er nicht ausgeglichen wird, droht eine Entgleisung des natürlichen Hormongleichgewichts – mit negativen Auswirkungen auf den gesamten Organismus.
Diabetes mellitus bestimmt den Alltag der Betroffenen, aber auch den ihrer engsten Mitmenschen. Denn die chronische Stoffwechselerkrankung erfordert ein Leben lang Aufmerksamkeit an 365 Tagen im Jahr.
Zu viel Zucker ist ungesund - das weiß jeder. Immer mehr Lebensmittelproduzenten versuchen deshalb, den Zuckergehalt in ihren Produkten zu reduzieren. Das ist nicht ohne Risiko. Denn die meisten Verbraucher sind beim Geschmack nicht zu Zugeständnissen bereit.
Heute mal ein etwas anderer Blog-Beitrag. Nachdenklich, vielleicht sogar ein bisschen philosophisch. Keine Angst, es ist nichts Schlimmes passiert. Nur Urlaub, mit Seele-und-Füße-baumeln-lassen und so … Nächstes Mal geht’s wieder ganz normal weiter, versprochen.
Immer häufiger wird ein Typ-2-Diabetes bereits bei jungen Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren diagnostiziert. Da das Risikobewusstsein in dieser Altersgruppe meist gering ist, wird der Diabetes oft erst spät erkannt und behandelt.
Depressive Verstimmungen oder Reizbarkeit nach der Geburt – das können Anzeichen einer Wochenbettdepression sein. Möglicherweise ist aber auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion die Ursache, die Hashimoto-Thyreoiditis.
Die Polyneuropathie gehört zu den häufigsten Komplikationen bei Menschen mit Diabetes. Sie kann aber auch bei bestimmten Risikofaktoren oder Erkrankungen bereits vor der Manifestation eines Diabetes auftreten. Erste Symptome sind häufig Missempfindungen in den Füßen.