Mycoplasma pneumoniae verursacht Atemwegsinfektionen, von denen in aktuellen Ausbruchswellen auch zunehmend Säuglinge und jüngere Kinder betroffen sind.
Worte können den Schmerzmittelbedarf um ein Drittel reduzieren. Dr. Nina Zech zeigt, wie Ärzte durch ihre Kommunikation Nocebo-Effekte vermeiden und Behandlungsergebnisse verbessern können. Tipps einer erfahrenen Ärztin im Interview.
Sie prägte die deutsche AIDS-Politik wie kaum eine andere und kämpfte unbeirrt gegen Stigmatisierung, Angst und Ausgrenzung.
500 Millionen Euro für postinfektiöse Erkrankungen, überlastete Klinikärzte, Reformen bei der Berufsanerkennung und Defizite in der Prävention.
Vorzeitiges Ergrauen betrifft viele Menschen weit vor dem biologischen Alterungsprozess. Die Ursachen sind vielfältig – von genetischen Anlagen bis hin zu äußeren Faktoren. Eine aktuelle Übersichtsarbeit fasst den Stand der Forschung zusammen.
Die Berliner Hausärztin Dr. Petra Sandow kritisiert in ihrer esanum-Kolumne praxisuntaugliche Ideen zur Problembewältigung im Gesundheitswesen.
Kognitive Defizite bei autoimmunen Enzephalitiden, MS und Demenzen werden oft übersehen. Gezielte neuropsychologische Testung ermöglicht Früherkennung, Verlaufskontrolle und eine fundierte Beurteilung der Fahreignung.
Die neuen ERC-Leitlinien führen bedeutende evidenzbasierte Neuerungen in der Epidemiologie und im Management des Herzstillstands ein. Dr. Enrico Baldi erläutert im Interview die relevantesten Änderungen für die klinische Praxis.
Das geplante digitale Primärarztsystem soll Patienten besser steuern, Wartezeiten verkürzen und Ärzte entlasten. Die bedeutendste Gesundheitsstrukturreform dieser Legislatur könnte 2028 umgesetzt sein.
Malnutrition bei jedem zweiten geriatrischen Patienten, Dehydratation bei einem Drittel: Die aktualisierte DGEM-Leitlinie gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Diagnostik und Therapie – erstmals auch zur Hydrierung.
Leopoldina fordert einen Paradigmenwechsel bei Adipositas, Fachgesellschaften mahnen Umweltfaktoren an, neue Daten stärken die hausarztzentrierte Versorgung.
Die neue Bereitschaftsdienst-Regelung in Niedersachsen verspricht Entlastung für Hausärzte – doch zu welchem Preis?
Aktuell nutzen in Deutschland fast 40 % der befragten Personen KI. Im Oktober 2025 berichtete Prof. Dr. med. Marc Augustin von der Evangelischen Hochschule Bochum über die ersten Fallberichte zur KI-assoziierten Psychose - die ersten Erkenntnisse.
Bei der Behandlung von Patienten mit unilateraler Zerebralparese (uCP) ist noch viel Luft nach oben. Evidenzbasierte Therapieverfahren sind zwar vorhanden, werden aber bisher wenig eingesetzt. Das soll eine neue Leitlinie ändern.