Videospielen ist nicht nur ein Zeitvertreib – es kann auch unsere Hirnleistungen verbessern. Wissenschaftler am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und der Universität Tübingen vermuten in ihrer neuen Studie einen verbesserten Aufmerksamkeitsprozessen im Gehirn.
Im Rahmen von COVID-19-Erkrankungen werden zunehmend auch neurologische Begleit- oder Folgeerkrankungen beobachtet. Hieraus ergeben sich neue medizinische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Mit den langfristigen Folgen der Pandemie befasst sich die 2. Yuvedo Online Konferenz am 10. Juni 2021.
Die Forschung an Alzheimer-Medikamenten erweist sich als große Herausforderung. Seit fast 20 Jahren ist in den USA keine neuartige Behandlungsmethode mehr zugelassen worden - bis jetzt. Doch der Wirkstoff Aducanumab ist umstritten.
Die Langzeitstudie SHIP erforscht den Einfluss von Zahnerkrankungen auf die Allgemeingesundheit der Menschen. Entzündlicher Zahnfleischschwund aufgrund von Parodontitis erhöht demnach das Risiko für einen Herzinfarkt und Demenz.
Nervenzellen im Vagusnerv erkennen, was wir essen und steuern so das Sättigungsgefühl und den Blutzuckerspiegel. Eine Entdeckung von Kölner Forschenden könnte ein wichtiger Baustein für künftige Therapien gegen Übergewicht und Diabetes sein.
Zwar ist das für Spinale Muskelatrophie verantwortliche Gen bekannt, wie genau es aber zum Verlust der Motoneurone kommt, ist bislang unklar. Ein internationales Forschungsteam hat jetzt eine wichtige molekulare Ursache für den Krankheitsverlauf gefunden.
Die DGN hat entschieden, vom 3. − 6. November 2021 erneut einen Online-Kongress durchzuführen – allerdings als "Online Plus"-Format: Geplant ist, dass alle Referierenden vor Ort im CityCube Berlin sein werden, damit ein nahezu "echtes Kongressambiente" transportiert werden kann.
Hirntumorzellen mit einer häufigen Mutation programmieren Immunzellen um und lähmen so die körpereigene Abwehr gegen den Tumor. Wissenschaftler:innen aus Heidelberg, Mannheim und Freiburg fanden heraus, wie das Immunsystem wieder aktiviert werden kann.
Eine neue Klassifikation für kognitive Defizite bei MS könnte den EDSS-Score ergänzen, um die Einschätzung der klinischen Beeinträchtigung und therapeutische Entscheidungen zu unterstützen.
Am Institute of Science and Technology (IST) Austria wurde ein Hochrisiko-Gen für Autismus-Spektrum-Störung untersucht und dabei dessen wichtige Rolle während einer kritischen Phase der Gehirnentwicklung entdeckt.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Jenaer Humangenetik konnte die molekularen Mechanismen einer seltenen, erblich bedingten Erkrankung des autonomen Nervensystems detaillieren. So wurde die Wirksamkeit einer diätetischen Therapie nachgewiesen.
Die Ursachen depressiver Störungen sind komplex und bisher nur teilweise verstanden. Ein Forschungsteam der Technischen Uni München zeigt, dass sich das Lithium im Gehirn eines depressiven Menschen anders verteilt als bei einem gesunden.
Ein Blick in den Liquor macht genauere Diagnosen entzündlicher Erkrankungen des Nervensystems möglich. Das zeigt eine im Fachjournal "BRAIN" veröffentlichte Studie der Uniklinik für Neurologie an der Universität Münster.
Einem interdisziplinären Team der Medizinischen Hochschule Hannover gelang ein erfolgreicher Heilversuch mit Abwehrzellen gegen das John-Cunningham-Virus und damit der Durchbruch in der Therapie der progressiven multifokalen Leukenzephalopathie.