Können mit der MRT eventuell neue therapeutische Targets bei Patienten mit Morbus Crohn definiert werden? Ist es möglich, TNF-Inhibitoren lokal an der Läsion im Darm zu applizieren? Diese und weitere Fragen wurden bei einer Sitzung während der 25. UEG-Week in Barcelona diskutiert.
Mit den derzeit zur Verfügung stehenden Therapieoptionen erreichen noch zu wenige Patienten mit Colitis ulcerosa eine Remission. Nach wie vor besteht deshalb ein großer Bedarf an neuen Substanzen. Ergebnisse zu klinischen Studien z. B. mit Tofacitinib, Ozanimod, Golimumab, Vedolizumab und STNMO1 wurden bei der 25. UEG Week Barcelona vorgestellt.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung e.V. lädt ein zu Vorträgen aus der Welt des Medizinrechts.
Der globale Klimawandel hat schon heute gravierende Folgen für die Gesundheit der Weltbevölkerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kommission für Gesundheit und Klimaschutz des Fachblatts Lancet.
Wer in die Praxis zum Psychotherapeuten will, muss Wochen oder gar Monate warten. Die Landespsychotherapeutenkammer fordert ebenso Abhilfe wie die Gesundheitsministerin.
Eine Rekordzahl von knapp drei Millionen Menschen habe in den vergangenen zwei Jahren Zugang zu Medikamenten gegen Hepatitis C bekommen, teilte die WHO aus Anlass des Welt-Hepatitis-Gipfels im brasilianischen São Paulo mit.
Dr. Peter Bossuyt fasst im Interview seinen Vortrag über die Ergebnisse der Real Life-BE SMART Studie zusammen. Dabei geht es vor allem um eine frühe Mukosaheilung im Zusammenhang mit dem TNF-α-Inhibitor Golimumab.
Von Biologicals über Mikrobiome, Dr. Johan Burisch führt im Interview durch die aktuell spannendsten Entwicklungen bei den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).
Junge Gefangene mit Drogenprobleme wurden bisher betreut, aber nicht therapiert. Im Jugendgefängnis in Regis-Breitingen soll ihnen jetzt geholfen werden.
Einer schwedischen Studie zufolge können wir uns in Anbetracht des immer näher rückenden Winters warm anziehen. Denn das Herzinfarkt-Risiko vervierfacht sich, wenn Temperaturen unter Null gemessen werden.
Die Möglichkeit für Menschen ohne Papiere, sich bei Krankheit anonym ärztlich behandeln zu lassen, wird in Thüringen bislang sehr verhalten genutzt. Der Verein "Anonymer Krankenschein" vermittelte in diesem Jahr nach eigenen Angaben 40 Menschen in ärztliche Behandlung.
Neue Daten von 22.000 Frauen aus einer britischen Datenbank: Diskussion über eine Kanzerogenität von Glargin-Insulin lebt neu auf.
Ab sofort bietet der Cannabis-Händler Cannamedical Pharma in Zusammenarbeit mit abgebenden Apotheken einen Ausweis für Cannabis-Patienten an. Das ist notwendig, um der allgemeinen Unsicherheit, vor allem beim Umgang im Straßenverkehr, entgegenzuwirken. Denn oft konfisziert die Polizei das Medikament.
Eine Cholera-Epidemie im Kongo breitet sich mit zunehmender Geschwindigkeit aus. Mit mehr als 38.000 Erkrankten sei die Epidemie "beispiellos in der Geschichte des Landes", warnte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) am Freitag.