Nusinersen hat als erster kausal orientierter Wirkstoff die Versorgung von Patienten mit spinaler Muskelatrophie (SMA) grundlegend verändert. Aktuelle Real-World-Daten bestätigen den Erfolg der RNA-basierten Therapie.
Worte können den Schmerzmittelbedarf um ein Drittel reduzieren. Dr. Nina Zech zeigt, wie Ärzte durch ihre Kommunikation Nocebo-Effekte vermeiden und Behandlungsergebnisse verbessern können. Tipps einer erfahrenen Ärztin im Interview.
10 bis 15 Jahre dauert es im Schnitt, bis eine hepatische Porphyrie diagnostiziert wird. Damit teilen die Betroffenen das Schicksal vieler Patienten mit seltenen Erkrankungen.
Kognitive Defizite bei autoimmunen Enzephalitiden, MS und Demenzen werden oft übersehen. Gezielte neuropsychologische Testung ermöglicht Früherkennung, Verlaufskontrolle und eine fundierte Beurteilung der Fahreignung.
AxSpA-Erkrankte, die begleitend an Depressionen leiden, erreichen unter systemischer Therapie seltener eine niedrige Krankheitsaktivität als psychisch unauffällige Betroffene, wie aus deutschen Registerdaten hervorgeht.
Aktuell nutzen in Deutschland fast 40 % der befragten Personen KI. Im Oktober 2025 berichtete Prof. Dr. med. Marc Augustin von der Evangelischen Hochschule Bochum über die ersten Fallberichte zur KI-assoziierten Psychose - die ersten Erkenntnisse.
Bei der Behandlung von Patienten mit unilateraler Zerebralparese (uCP) ist noch viel Luft nach oben. Evidenzbasierte Therapieverfahren sind zwar vorhanden, werden aber bisher wenig eingesetzt. Das soll eine neue Leitlinie ändern.
Eine neue Studie zeigt, dass Paracetamol und Ibuprofen, wenn sie gleichzeitig mit Antibiotika eingenommen werden, Resistenzen um das bis zu 32-Fache erhöhen. Was bedeuten die Daten?
Wer kardiovaskulär gesund ist, bleibt auch kognitiv länger fit. Dieser Zusammenhang wurde in den letzten Jahren immer wieder beobachtet. Doch was steckt dahinter?
Der Blue Monday ist ein Medienmythos – aber winterbedingte Stimmungsveränderungen sind durchaus real. Wie Sie zwischen normalen Schwankungen und behandlungsbedürftiger saisonaler Depression unterscheiden und was die Evidenz tatsächlich zeigt.
Burnout und Suizid bei Ärzten lassen sich nicht als individuelle Defizite verstehen, sondern als vorhersehbare Outcomes systemischer Belastung in Ausbildung und Praxis. Was die Datenlage zeigt und was sich ändern muss.
Eine neue US-amerikanische Studie mit Daten von 151 Tsd. Menschen berichtet über ein deutlich erhöhtes Malignomrisiko im ZNS nach Schädel-Hirn-Trauma in der Vorgeschichte.
Trotz erfolgreicher ärztlicher Weiterbildung in Sexualmedizin fehlt die wirtschaftliche Anerkennung durch Abrechnungsziffern. Gleichzeitig boomt der nicht-ärztliche Markt der Sexuologie.
Social Media verlagert zwischenmenschliche Interaktionen ins Netz – mit über zwei Milliarden Nutzern weltweit. Die psychischen Folgen dieser Entwicklung sind Gegenstand zahlreicher Forschungsarbeiten.