Zeitarbeiterinnen und -arbeiter sind nach Daten der Techniker Krankenkasse (TK) häufiger krank als andere Beschäftigte. Im Schnitt waren sie im Jahr 2019 20,6 Tage krankgeschrieben. Das waren 6 Tage mehr als bei Nichtzeitarbeitnehmenden.
Wenn Kinder und Jugendliche zum Alkohol greifen, können sie die Folgen oft noch weniger abschätzen als Erwachsene. Bei den unter 15-Jährigen hat das "Komasaufen" deutlich zugenommen - und es ist keineswegs eine "Männersache".
Die Entscheidung ist gefallen: Der 72. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) in Leipzig wird angesichts der Coronavirus-Pandemie nicht wie vorgesehen stattfinden.
Die Zahlen sind mittlerweile eindeutig: Männer sterben häufiger an der Coronavirus-Erkrankung. Aber warum? Forschungsteams gehen verschiedenen Vermutungen nach.
Jahr für Jahr trinken die Deutschen weniger Alkohol. In der Corona-Krise fließt nun noch weniger Bier - was nicht heißt, dass die Deutschen ganz auf Alkohol verzichten.
Frühgeborene Kinder können künftig auch an der Uniklinik Essen schon von Geburt an mit Muttermilch versorgt werden. Möglich macht dies eine Muttermilchbank.
Weltweit ist der Grüne Star (Glaukom) die zweithäufigste Erblindungsursache. Er kann, wird er früh erkannt, gut behandelt werden. Doch das Tückische ist: Der Grüne Star verläuft lange ohne Symptome. Eine Studie der Universitätsmedizin Mainz zur Pathogenese und Pathophysiologie des Glaukoms legt nun neue Erkenntnisse vor
Sie werden in Gruppen oder einzeln behandelt - und das gratis und unter Schweigepflicht: Das Netzwerk "Kein Täter werden" an der Uniklinik Ulm will durch Therapie sexuelle Übergriffe auf Kinder verhindern.
Nicht nur in der Arbeitswelt und in der Schule befördert die Corona-Pandemie die Digitalisierung. Auch die niedergelassene Ärzteschaft in Niedersachsen chattet vermehrt mit Patientinnen und Patienten. Die TK hat dazu eine eigene App, die AOK verteilt Tablets an Pflegeheime.
Viele Menschen haben in den vergangenen Wochen auf den Balkonen gestanden und den Schwestern und Pflegepersonal für ihre Leistung in der Corona-Krise gedankt - das macht sich jetzt bei den Ausbildungszahlen bemerkbar.
Ein Rehabilitationsprojekt am Universitätsklinikum Erlangen soll die Chancen auf eine erfolgreiche Nierentransplantation erhöhen.
Die Pandemie ist auch für die Krankenkassen eine Ausnahmesituation. Etliche Krisenmaßnahmen gehen auf ihr Konto, manche Ausgaben fallen aber auch weg. Die finanzielle Ausgangslage könnte günstiger sein.
Die Krankenhäuser haben die Corona-Krise bisher bewältigen können - auch dank frei gehaltener Betten. Das hat sich in den Augen der Ärzteschaft bewährt. Handlungsbedarf sieht sie bei anderen wichtigen Fragen.
2019 gab es das erste Mal Nachweise für Infektionen mit dem West-Nil-Virus in Deutschland. Bei einem warmen langen Sommer könnte das wieder passieren, mutmaßen Fachleute.