Deutschland bleibt mit den Impfquoten hinter den EU-Zielen zurück. Bei Senioren liegt die Influenza-Abdeckung nur bei 43% (EU-Ziel: 75%). Trotz eines Rekord-Krankenstands werden die Vorteile der Impfprävention wirtschaftlich und gesellschaftlich vernachlässigt.
Über Licht und Schatten in der Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen haben die Deutsche Schmerzgesellschaft und der Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft beim Deutschen Schmerzkongress berichtet.
COPD-Durchbrüche und neue Biologika, aber enttäuschende Ergebnisse bei Atemnot: Ein Rückblick auf den ERS Congress.
Die Koalition hat sich auf finale Details zur Klinikreform geeinigt. Diskussionsbedarf gab es bei der ärztlichen Personalbemessung und der 24/7-Fahrdienst-Pflicht. Die Reform könnte diese Woche im Bundestag verabschiedet werden.
Neue Forschung zeigt, dass rheumatoide Arthritis das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen erhöht. Betroffene haben vor allem Defizite in den Bereichen Gedächtnis und Exekutivfunktion.
Mehr als 2 Mio. Männer leiden hierzulande an einer Krebserkrankung, eine erhebliche psychosoziale Belastung. Doch professionelle Hilfe suchen sie deutlich seltener als Frauen.
Updates zu Therapie der Primär Biliären Cholangitis und den Einfluss ergänzender Medikamente auf die Prognose von Prof. Andreas Kremer beim Viszeralmedizin 2024.
Eine orale Nitratsupplementierung in Form von Rote Bete-Saft verbesserte in einer Studie den Blutdruck, die Gefäßfunktion und die körperliche Leistungsfähigkeit bei COPD.
Auf der Euromelanoma-Konferenz 2024 wurden bedeutende Fortschritte bei der Hautkrebsprävention, der Früherkennung und der Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt.
Prof. C. C. Zouboulis präsentierte Ergebnisse zur Behandlung der Hidradenitis suppurativa mit Bimekizumab. Er betonte, dass Biologika und andere Immunmodulatoren die Therapieoptionen erheblich erweitert haben.
Eine junge Frau, die seit einigen Jahren an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung leidet, möchte ein Kind bekommen. Was kann man ihr empfehlen, und wie wird die Patientin optimal betreut?
Zwei neue Gesundheitsberufe – der Physician Assistant und die Nurse Endoscopist könnten auch in Deutschland Fachärzte bei endoskopischen Eingriffen entlasten.
Die geplanten Vorgaben für Leistungskonzentration durch Mindestmengen und die Kriterien für die Mindestausstattung etwa mit Fachärzten für die Zuweisung von Leistungsgruppen gefährdet die künftige Struktur und Investitionen von Krankenhäusern.
Die ambulante Weiterbildung im Fach Gastroenterologie steckt noch in den Kinderschuhen, es gibt nur wenige niedergelassene Fachkollegen mit Weiterbildungsbefugnis, noch weniger Förderung.