Eine große US-Studie untersucht, welche Antikonvulsiva in der Schwangerschaft mit späteren Entwicklungsstörungen beim Kind verbunden sein könnten und welche weniger problematisch scheinen.
Eine Studie hat untersucht, wie sich die MS bei 15- bis 49-Jährigen seit 1990 weltweit entwickelt hat. Im Fokus standen nicht nur Fallzahlen, sondern auch Erkrankungsbeginn, regionale Unterschiede und die Prognose bis 2040.
Stillen ist mit weniger postpartalen Depressionen assoziiert – doch gilt das auch ein Jahrzehnt später? Eine irische Langzeitstudie hat dies nun untersucht. Die Ergebnisse sind bemerkenswert, die Interpretation verlangt jedoch Vorsicht.
Vom 15. bis 18. September 2026 tagt die DGfI in München. Wir haben die Kongress-Highlights mit dem größten Mehrwert für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Hausarztpraxis zusammengefasst.
Vielen Schwangeren wird zur Ruhe geraten, doch zu viel davon könnte einen Preis haben. Neue Sensordaten aus Schweden verknüpfen lange inaktive Phasen mit einem deutlich erhöhten Präeklampsierisiko.
Eine Analyse von über 2 Millionen Patientinnen zeigt: Entscheidend ist offenbar nicht die CAM selbst, sondern ob etablierte Therapiebausteine darunter leiden. Dies hat Auswirkungen auf die Beratung und Therapiebegleitung.
Die aktualisierten EULAR-Empfehlungen brechen mit der gängigen Zurückhaltung: Biologika gelten in Schwangerschaft und Stillzeit nun als vertretbar, zum Stillen wird ausdrücklich ermutigt. Erstmals gibt es zudem klare Vorgaben für Männer mit Kinderwunsch.
Darf niedrig dosiertes vaginales Estradiol bei Frauen nach ischämischem Schlaganfall eingesetzt werden? Eine dänische Forschergruppe ist dieser praxisrelevanten Frage nachgegangen.
Sie erkennt Tumoren schneller als jeder Facharzt – aber wenn eine Patientin Angst hat, versagt jede Maschine. Prof. Jalid Sehouli fordert geschützte Räume für echte ärztliche Begegnung, bevor wir uns aus der Medizin heraus optimieren.
Ein neuer internationaler Konsens definiert PCOS als endokrin-metabolische Multisystemerkrankung neu. Die Umbenennung von PCOS zu PMOS rückt Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-Risiko in den Fokus – und stellt gängige Diagnosereflexe infrage.
Häufen sich die Wechseljahresbeschwerden, häufen sich später auch Gedächtnisprobleme, das zeigt eine kanadische Studie, die zudem Hinweise auf ein mögliches Demenzrisiko fand.
Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen: Eine kanadische Studie ging der Frage nach, ob das Ausmaß menopausaler Beschwerden mit kognitiven und verhaltensbezogenen Auffälligkeiten im Alter zusammenhängt.
Über Jahrhunderte suchten Ausbrüche von Krämpfen, Halluzinationen und Gangrän Europa heim. Dahinter verbarg sich ein Pilz des Roggens, dessen Wirkstoffe die Medizin bis heute nutzt.
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate bieten bei metastasiertem triple-negativem und HER2-positivem Brustkrebs klare Vorteile gegenüber der Chemotherapie. Was die neuen Studien für Leitlinien und Therapieentscheidungen bedeuten.